07/01/19 Allgemein # , , , ,

Hut ab, Herr Habeck! Inspirierende Persönlichkeiten 2019 – Teil I

Symbolbild: Augen immer auf den Horizont – dann wird uns auch 2019 nicht seekrank…

Ein glückliches, zufriedenes, gesundes Jahr 2019 wünsche ich Allen, die sich hierher verirrt haben oder bewusst hier anlanden. Ich habe es zur Tradition werden lassen, über Weihnachten in die Ferne zu ziehen und „zwischen den Jahren“ (welch‘ schöne deutsche Wortschöpfung) auch „zwischen dem Denken“ sein zu lassen. Keine Pläne, keine Sorgen, kein Müssen – eine wunderbare Zeit, um sich selbst wieder näher zu kommen ist das. Und ich vermute, diesen Effekt spüren Viele, die sich aus dem öffentlichen und insbesondere digitalen Leben zurückziehen für eine Weile.

Der Wirbel um Robert Habeck heute hat mich an einen Vorsatz erinnert, den ich nicht in der Silvesternacht gefasst habe, sondern der über die letzten Monate des Jahres 2018 gereift ist: Ich habe im letzten Jahr so viele interessante, inspirierende Persönhlichkeiten kennenlernen (oder nur aus der Ferne betrachten) dürfen, dass ich meine kleine Plattform verstärkt dazu nutzen möchte, sie in lockerer Folge vorzustellen oder mich auch nur mit ihrem Tun auseinanderzusetzen.

Heute also: Robert Habeck, Continue reading

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19/02/15 Blogparade , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications , Veränderungskommunikation/Change Communications # , , , ,

Emotionen im Change: Warum es unvernünftig (und teuer) ist, sie zu ignorieren.

Emotionen im Change:  Warum es unvernünftig (und teuer) ist, sie zu ignorieren.

Die Manufaktur für Wachstum hat mich eingeladen, einen Beitrag zur Blogparade #emotionschafftmehrwert zu schreiben. Das tue ich gern, insbesondere, da mich dieses Thema seit Jahren umtreibt.

Es ist die Angst, über die ich schreiben möchte. Genauer gesagt: Die Angst vor der Angst. Und vor allen artverwandten, schwierigen, unerwünschten Gefühlen.

Emotion ist gern genommen, wenn verkauft werden soll, wenn Produkte und Dienstleistungen „emotional aufgeladen“ werden sollen – diese Emotion soll sich aber möglichst auf hollywoodesque, jacketbekronte Freude, Dynamik und Gemeinschaftlichkeit beschränken. Selbst in der Werbung, der sich-feierfreudigsten aller Kommunikationsdisziplinen, funktioniert dies zusehends und (vor allem dank Social Media) sichtbar schlechter. Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass Stephan Rebbe sich entnervt und frustriert (meine Interpretation) aus dem Geschäft zurückzieht und die Konzernkunden als „Bewahrer und Angsthasen“ tituliert. Denn den richtigen Werbeweg zum Kunden, so gibt er freimütig zu, kennen die bisherigen Experten nicht, und die Kunden investieren lieber in bekanntermaßen erfolglose Modelle anstatt das Risiko eines Scheiterns auf neuen Pfaden einzugehen.

Veränderung muss schneller werden. Angst bremst.

Wie wirkt sich dieses Kaninchen-vor-der-Schlange-Phänomen erst in Disziplinen aus, zu denen die Attribute „shiny, happy, wunderbar“ noch nie passten? Continue reading

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Gelesen, erlebt, bedacht
In meinem Blog beschäftige ich mich mit Themen, die mich bewegen, Menschen, die mich beeindrucken, Orten, die mich inspirieren… Unregelmäßig, subjektiv und teils sogar persönlich. Ich freue mich auf Kommentare und Gespräche an dieser Stelle!
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