14/12/16 Vergnügliches

Fröhöliche Weihnacht überall…

… das Jahr 2016 ist noch nicht zuende, aber ich habe vorerst fertig und gönne mir ein bisschen Wärme, Ruhe und Abenteuer. Darum ist bisher weder Weihnachtsstimmung aufgekommen noch war Zeit für das schöne Ritual des Kartenschreibens.

Ich wünsche Ihnen und euch allen ein wunderbares, friedvolles und fröhliches Fest und ein 2017, in dem wir alle uns gesund und glücklich gegen den Wahnsinn in der Welt stellen können. Mir ist in diesem Jahr so sehr wie nie zuvor aufgefallen, wie privilegiert ich hier leben darf – in einer freien und sicheren Welt, umgeben von wunderbaren, klugen und warmherzigen Menschen. Passt alle gut auf euch auf.

Bis bald – auf dass die Glöckchen und die Gläser klingen!

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07/07/16 Allgemein , Veranstaltungen und Netzwerke , Vergnügliches

For a rainy day: Preisträger Grimme Online Award 2016 gucken!

„Better late than never“, um diesen Winzbeitrag im Denglischen zu belassen: Bereits am 24. Juni wurden die Gewinner des diesjährigen Grimme Online Awards ausgezeichnet. Mit einem wunderbaren Fest in der Kölner Flora, launigen Laudatios, schmeckenden Smoothies und appetitanregenden Ausschnitten wurden wunderbare Preisträger prächtig gewürdigt (Bauer-sucht-Frau-Alliterationsmodus: AUS).

Die wunderbare Barbara (ausgezeichnet in der Kategorie SPEZIAL) stützt mit ihrem Award fragile Pflänzchen.

Die wunderbare Barbara (ausgezeichnet in der Kategorie SPEZIAL) stützt mit ihrem Award fragile Pflänzchen. (Quelle: https://www.facebook.com/ichwillanonymbleiben/?fref=nf)

Im Ernst: Die eher miesen Sommerabende gerade eignen sich hervorragend, sich die ausgezeichneten und auch die nominierten Beiträge in Ruhe anzusehen: So unterschiedlich sie stilistisch und inhaltlich sind – ob informativ-aufklärend, Empathie- und Horizont-erweiternd, kreativ-mitreißend oder auch politisch-aktivierend – die Macher dahinter verdienen Aufmerksamkeit, Respekt und Dank.

Ich hatte in diesem Jahr das Vergnügen und die Ehre, Mitglied der Jury zu sein. Eine tolle Erfahrung in Sachen Debattenkultur: Wie wir zwei Tage diskutiert und die unterschiedlichsten Faktoren und Argumente einbezogen haben und wie jede/r von uns mal einen persönlichen Favoriten mit gutem Gefühl loslassen musste und konnte, das möchte ich gern öfter erleben, online wie offline.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

 

 

 

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07/03/16 Allgemein , Veranstaltungen und Netzwerke , Vergnügliches # ,

TEDx St. Georg: Innovation aus der Klinik

Leicht soll sie sein. Nicht die Yoghurette, sondern der Kuss der Muse, die Inspiration, die Innovation, die gute Tat – das war für mich die Quintessenz meines ersten TEDx-Events, das am 27. Februar unter dem Titel „Transplant Inspiration“ bezeichnenderweise auf dem Gelände der Asklepios-Klinik in St. Georg stattfand. In meinem alten Kiez (jaja, einst wohnte ich über ‚1000 Töpfe‘ in einer WG mit einem Schill-Wähler, aber lassen wir die grässlichen Geschichten aus der Vergangenheit) traf sich ein freundliches Völkchen, das positiv gestimmt antrat und strahlend vor Inspiration ging – so mein Eindruck. In der konferenzgespickten Endfebruarwoche (hallo, es war ein Tag mehr als sonst, kein Extra-Monat? Social Media Week, Online Marketing Rockstars…) war diese meine liebste. Es scheint, ich bin die Frau der überschaubaren Eventgröße. Aber ein paar Worte zu meinen Highlights dieses TED-Ablegers: Continue reading

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21/09/15 Allgemein , Veränderungskommunikation/Change Communications , Veranstaltungen und Netzwerke , Vergnügliches # , , ,

Netzwerken im Norden: Beachcamp SPO

Netzwerken im Norden: Beachcamp SPO

[tltr]: Ein Barcamp, wie’s sein sollte – familiär, lehrreich, anregend. Und #bcspo16 ist fest eingeplant.

Beachcamp in Sankt Peter-Ording: Wieso dieses Barcamp?

Die Tage werden kürzer, die Regenfäden länger, die Branchen-Meet-Ups schießen wie die Pilze aus dem Boden. Was lohnt sich wohl für mich, frisch selbstständig und neue Wurzeln schlagend im Norden, fragte ich mich? Der Kommunikationskongress in Berlin? Zu teuer, zu unpersönlich, zu selbstverliebt und old-fashioned (unbedingt lesenswert: Uwe Knaus‘ sanft den Zaunpfahl schwingende Froschallegorie). Aber da war ja dieses „Beachcamp“-Barcamp in Sankt Peter-Ording vom 17. bis zum 19. September – klang direkt interessant, aber würde ich dort etwas mitnehmen oder gar beitragen können? Da war nur ein Gefühl, das sagte: „Meld‘ sich an, zum Thema „Metropole trifft Meer“ kommen sicher keine schlechten, langweiligen Menschen“. Mein Bauchgefühl lag nicht daneben.

Einsichten, Außen- [die]: Wissens- und Schützenswertes an der Nordsee

Der Mix an Kompetenzen, Interessen und persönlichen Hintergründen machte dieses Barcamp so außergewöhnlich. Da wurde auch schonmal die Typisierung von Denk- und Arbeitsweisen durch den Medienwissenschaftler von einer Medizinerin um physiologische Fakten ergänzt. Konvergentes und divergentes Denken lösen sich idealerweise also ab, damit’s auch mit der Verdauung klappt. Danke, Uli und Natascha.

Über die Menschen, die auf der Halbinsel Eiderstedt leben, ob seit Generationen oder seit kurzem, und darüber was sie bewegt, habe ich viel erfahren. Damit hat sich nicht nur die Weite des Horizonts hinter dem Deich, sondern auch in meinem Kopf in SPO ein wenig erweitert. Vom Strukturwandel, von den Herausforderungen für den Naturschutz wusste ich wenig. Über die Zukunft des Tourismus hätte ich gern noc mehr erfahren (gut, dass das Beachcamp 2016 fest eingeplant ist). Ich weiß jetzt zum Beispiel, dass der Vogel mit den roten Oberschenkeln Rotschenkel heißt und ein Austernfischer ein Vogel ist und kein Mensch. Wie sehr Plastik auch unsere heimischen Küsten (sichtbar und unsichtbar) verwüstet, war mir nicht klar, aber die Bilder von Hallig Hooge nach dem Sturm erinnerten sehr an Mülldeponien. Und Katzenhaie, Schweinswale, Norseeaustern und Eiderstedter Kaviar möchte ich alle noch selbst kennenlernen.

Einsichten, Innen- [die]: Gründer, Geist und Innovation

Sessions auf Barcamps sind selten Frontalberieselung, sondern eher Diskussionsansätze, Inspiration und Schnellschüsse. Das könnte in Labern ausarten – tat es hier aber nicht. Auf dem Beachcamp wurde viel reflektiert, Meinungsbilder zu Ideen erstellt und Tipps ausgetauscht. Zwei Themen, die sich durchzogen und auch noch weitergearbeitet haben in mir: Konzern/Unternehmen vs. Selbstständigkeit/liquide Verbindungen: Hier trafen Menschen, die es aus Unternehmen „rausgetrieben“ hat, die hier (Wissens-)Wachstum und Lebensqualität vermisst haben, auf  Start-Up-Geprägte, die bewusst in Konzerne gegangen sind, um das „große Rad“ zu drehen. Für mich hat sich hier noch einmal ganz konkret gezeigt, dass Unternehmen in puncto Arbeitsqualität um Einiges offener, flexibler und schneller werden müssen, um für Quer- und Vordenker attraktiv zu bleiben. Und: Nach Jahren des jagenden Arbeitens bin ich jetzt eher eine Sammlerin, also offener im Blick, ausdauernder im Lernen. Das tut gut und trägt hoffentlich andauernd Früchte. Es müssen ja nicht immer Preisenbeeren sein.

Das zweite Thema, das mir noch näher war, als ich anfangs glaubte: Wie und wann gründen? Hängen geblieben sind bei mir der Aufruf „nicht zu viel denken, sondern machen!“ an die Noch-Überleger und der Tipp „sich selbst treu bleiben und auf Kunden setzen, bei denen das Bauchgefühl nicht rebelliert“ – beides Dinge, die ich intuitiv selbst gemacht habe bzw. die sich momentan als richtig bestätigen. Trotzdem mache ich mir Gedanken, ob „Scheitern“ nicht aktuell verniedlicht wird, als unerwünschte Nebenwirkung beim Abriss des bösen deutschen Stigmas sozusagen (wer’s noch nicht kennt: Christian Lindner vor wenigen Monaten dazu im Deutschen Bundestag).

Aussicht [die]: Nettes Netzwerk

„Die interessantesten Themen ergeben sich auf den meisten Konferenzen zwischen den offiziellen Vorträgen“, so ähnlich zumindest erklärte Inga Wiele zu Beginn des Beachcamps Entstehung und Erfolg von Barcamps her. In SPO waren die Übergänge zwischen dem Davor, Währenddessen und Danach angenehm fließend. Entsprechend zuversichtlich bin ich, dass sich einige der frischen Bekanntschaften verstetigen werden. Auf eine Wiederholung im nächsten Jahr haben wir alle gedrängt und vieles spricht dafür, dass es #bcspo16 tatsächlich geben wird.

Was bleibt: Die ultimative Lobhudelei

Allen Sponsoren, zum Beispiel dem Beach Motel und dem StrandGut: Danke! Bei Pasquale (das ist der immer gut besuchte Italiener kurz vor der Brücke im Bad) werde ich öfter einkehren, nachdem er uns tagelang satt und glücklich gefüttert hat, und das Gästehaus am Nordsee-Internat ist ein Geheimtipp für preiswerte und dafür echt gute Unterkunft. Inga und Christian: Ihr seid ne Wucht!

 

 

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Sketchnotes-Workshop mit Ralf Appelt (www.sketchnotes.de) als Einstieg: Entdecke dein neues Ich (blind gezeichnet von – noch – fremden „Baristas“).

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Jennifer Timmrott macht Schönes aus Treibgut (www.sinn-und-freude.de) und engagiert sich gegen Plaktik an der Küste. Ziemlich aufrüttelnd, was sie uns zeigte und mitbrachte.

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Mit Inga Momsen (www.ingamomsen.de) wurden wir kreativ und führten einen Dialog mit Räumen. Dieser Raumabdruck gehört NICHT zu einem Elefanten!

 

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Nicht nur Köpfchen, sondern auch Herzblut: Die Veranstalter haben richtig geackert im Vorfeld und an alles gedacht. Ein echtes Schlüsselerlebnis in Sachen Barcamp 😉

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Inga und Ingas Mann (#runninggag). Danke Inga und Christian Wiele und Tim Clausen für Orga, Input, Kümmern…

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Entscheidungen über Entscheidungen… „Bei Lutz“ ging’s uns trotz rauchender Köpfe richtig gut!

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26/05/15 Blogparade , Social Media , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications , Vergnügliches

Fruchtbar statt furchtbar: Chancen für das Reputationsmanagement in Social Media

Es gibt Themen, die lassen sich sowohl aus der Frosch- als auch aus der Vogelperspektive wunderbar vielfältig betrachten. Reputation Management ist ein solch weites Feld, auf das hundert Experten hundert verschiedene Sichtweisen haben werden – insofern eignet es sich hervorragend für eine Blogparade, die Claudia Hilker initiiert hat und zu der ich gern einen Artikel beitrage.

Gabler definiert Reputationsmanagement schön kurz und passend als „Planung, Aufbau, Pflege, Steuerung und Kontrolle des Rufs einer Organisation gegenüber allen relevanten Stakeholdern“. Alles sehr aktiv und konstruktiv also. Im Zusammenhang mit der Digitalisierung, insbesondere der Kommunikation von Unternehmen oder Organisationen in Social Media, lag der Fokus beim Thema Reputationsmanagement in den letzten Jahren für meinen Geschmack jedoch viel zu sehr auf „Schutz, Schadensbegrenzung, Bangen und Hoffen auf das Beste“ – also sehr passiv und defensiv. Das ist schade. Denn so professionell und hilfreich es ist, sich ernsthaft VOR dem Launch neuer Kanäle mit möglichen Krisenszenarien, Eskalationsmechanismen und vor allem regelmäßigem Monitoring auseinanderzusetzen und hier Regeln, Prozesse und Zuständigkeiten zu etablieren, so sehr sollten sich alle alle Kommunikatoren über neue Chancen freuen und zielgerichtet darauf hinarbeiten Continue reading

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05/02/15 Vergnügliches

Mein. Motto.

(via https://www.facebook.com/Texte)

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Gelesen, erlebt, bedacht
In meinem Blog beschäftige ich mich mit Themen, die mich bewegen, Menschen, die mich beeindrucken, Orten, die mich inspirieren… Unregelmäßig, subjektiv und teils sogar persönlich. Ich freue mich auf Kommentare und Gespräche an dieser Stelle!
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