26/05/15 Blogparade , Social Media , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications , Vergnügliches

Fruchtbar statt furchtbar: Chancen für das Reputationsmanagement in Social Media

Es gibt Themen, die lassen sich sowohl aus der Frosch- als auch aus der Vogelperspektive wunderbar vielfältig betrachten. Reputation Management ist ein solch weites Feld, auf das hundert Experten hundert verschiedene Sichtweisen haben werden – insofern eignet es sich hervorragend für eine Blogparade, die Claudia Hilker initiiert hat und zu der ich gern einen Artikel beitrage.

Gabler definiert Reputationsmanagement schön kurz und passend als „Planung, Aufbau, Pflege, Steuerung und Kontrolle des Rufs einer Organisation gegenüber allen relevanten Stakeholdern“. Alles sehr aktiv und konstruktiv also. Im Zusammenhang mit der Digitalisierung, insbesondere der Kommunikation von Unternehmen oder Organisationen in Social Media, lag der Fokus beim Thema Reputationsmanagement in den letzten Jahren für meinen Geschmack jedoch viel zu sehr auf „Schutz, Schadensbegrenzung, Bangen und Hoffen auf das Beste“ – also sehr passiv und defensiv. Das ist schade. Denn so professionell und hilfreich es ist, sich ernsthaft VOR dem Launch neuer Kanäle mit möglichen Krisenszenarien, Eskalationsmechanismen und vor allem regelmäßigem Monitoring auseinanderzusetzen und hier Regeln, Prozesse und Zuständigkeiten zu etablieren, so sehr sollten sich alle alle Kommunikatoren über neue Chancen freuen und zielgerichtet darauf hinarbeiten Continue reading

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19/02/15 Blogparade , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications , Veränderungskommunikation/Change Communications # , , , ,

Emotionen im Change: Warum es unvernünftig (und teuer) ist, sie zu ignorieren.

Emotionen im Change:  Warum es unvernünftig (und teuer) ist, sie zu ignorieren.

Die Manufaktur für Wachstum hat mich eingeladen, einen Beitrag zur Blogparade #emotionschafftmehrwert zu schreiben. Das tue ich gern, insbesondere, da mich dieses Thema seit Jahren umtreibt.

Es ist die Angst, über die ich schreiben möchte. Genauer gesagt: Die Angst vor der Angst. Und vor allen artverwandten, schwierigen, unerwünschten Gefühlen.

Emotion ist gern genommen, wenn verkauft werden soll, wenn Produkte und Dienstleistungen „emotional aufgeladen“ werden sollen – diese Emotion soll sich aber möglichst auf hollywoodesque, jacketbekronte Freude, Dynamik und Gemeinschaftlichkeit beschränken. Selbst in der Werbung, der sich-feierfreudigsten aller Kommunikationsdisziplinen, funktioniert dies zusehends und (vor allem dank Social Media) sichtbar schlechter. Ich kann vollkommen nachvollziehen, dass Stephan Rebbe sich entnervt und frustriert (meine Interpretation) aus dem Geschäft zurückzieht und die Konzernkunden als „Bewahrer und Angsthasen“ tituliert. Denn den richtigen Werbeweg zum Kunden, so gibt er freimütig zu, kennen die bisherigen Experten nicht, und die Kunden investieren lieber in bekanntermaßen erfolglose Modelle anstatt das Risiko eines Scheiterns auf neuen Pfaden einzugehen.

Veränderung muss schneller werden. Angst bremst.

Wie wirkt sich dieses Kaninchen-vor-der-Schlange-Phänomen erst in Disziplinen aus, zu denen die Attribute „shiny, happy, wunderbar“ noch nie passten? Continue reading

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Gelesen, erlebt, bedacht
In meinem Blog beschäftige ich mich mit Themen, die mich bewegen, Menschen, die mich beeindrucken, Orten, die mich inspirieren… Unregelmäßig, subjektiv und teils sogar persönlich. Ich freue mich auf Kommentare und Gespräche an dieser Stelle!
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