05/02/15 Social Media , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications # , ,

Corporate Blogs für „Einzelkämpfer“ – Smart oder vermessen?

Wann ist ein Corporate Blog ein Corporate Blog? Ist es nicht vermessen, wenn Freiberufler ein bisschen auf ihrer Seite rumbloggen und das dann als Corporate Blogging ansehen?
Ich meine: nein. Das heere Prinzip des Corporate Blogging und der bürokratische Terminus „Einzelunternehmer“ gehen wunderbar zusammen, wenn der Blog im Kern unternehmerischen Zielen dient.

 

Ich, die Marke: Warum ich blogge
Gleich vorab: Mir ist schon jetzt, mit meinem ersten Post im eigenen Blog, dass ich viele der Mantren, die ich Kunden in den letzten Jahren vorgesungen habe, nicht oder zu wenig beherzigen werde. Um Ideal und Realität einmal abzugleichen, hier mein persönlicher kleiner „Mantra-Check“:

  • Sei strategisch: Erfolgreiche Corporate Blogs folgen klaren unternehmerischen bzw. daraus abgeleiteten Kommunikationszielen und messen, inwieweit sie diese erreichen. Das sollte ich hinkriegen, das kann nicht so schwer sein: Mein Blog soll auf die „Marke Carina Waldhoff“ einzahlen – klingt seltsam, ist aber so in einem Geschäft, in dem Vertrauen alles ist und Authentizität keine hohle Phrase. Denn wer nicht öffentlich über seine Kunden und Projekte sprechen kann, weil Vertraulichkeit oberstes Gebot ist, kann immer noch darüber sprechen und schreiben, womit er oder sie sich fachlich auseinandersetzt, welche Perspektiven er auf aktuelle Diskussionen hat und, ja, auch darüber, was auf- und anregt. Meine potentiellen Kunden holen sich keine Konzept- und Trainingsmaschine ins Haus, sondern einen Profi, der neben Denken und Wissen durch Haltungen und auch Emotionen geprägt ist. Ohne Leidenschaft und Persönlichkeit gibt es keine Qualität in der Kommunikationsbranche, davon bin ich fest überzeugt. Insofern wird der „Markenkern“ für Freiberufler in ihrem Blog unweigerlich erkennbar.
  • Sei authentisch: Dass das für mich in Sachen Eigen-PR selbstverständlich ist, sagte ich bereits. Ich freue mich aber auch enorm zu sehen, dass sich das einige der „Großen“ trauen und erfolgreich damit fahren: Uwe Knaus, als Manager Corporate Social Media bei Daimler für den Daimler-Blog verantwortlich, erläutert dieser Tage, warum die Content-Strategie sich auch beim zweiten Relaunch seit 2007 im Wesentlichen treu geblieben ist:

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05/02/15 Vergnügliches

Mein. Motto.

(via https://www.facebook.com/Texte)

(via https://www.facebook.com/Texte)

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05/02/15 Linktipps , Studie , Veränderungskommunikation/Change Communications # , ,

Studie zum ROI von Change Communications

Gute Kommunikation in Veränderungsprozessen zahlt sich in barer Münze aus. Allen Kommunikationsverantwortlichen in Unternehmen, die mit dieser Binse üblicherweise schwer Gehör finden, liefert der aktuelle Report von Towers Watson „Change and Communication ROI – The 10th Anniversary Report“ ordentliche argumentative Schützenhilfe.
Meine persönlichen Highlights aus der Längsschnittstudie, die in den vergangenen zehn Jahren sechsmal durchgeführt wurde:

  • Die Schere zwischen „schlechten Kommunikatoren“ und „guten Kommunikatoren“ geht immer weiter auseinander: 2011/2012 war die Wahrscheinlichkeit, dass ein effizient kommunizierendes Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich ist, etwa doppelt so hoch wie bei den schlechteren Kommunikatoren. 2013/2014 gilt hier bereits der Faktor 3,5.
  • Die „Guten“ denken weiter voraus: Während ein sehr großer Teil der Befragten aktuelle Mitarbeiter, insbesondere diejenigen in Schlüsselpositionen und die High-Achiever, gut im Blick hatte, verstehen die erfolgreichen Kommunikatoren auch die Bedürfnisse ihrer künftigen Mitarbeiter sehr gut. Gleichzeitig fahren sie erfolgreich damit, sich weniger auf ihre Preise als auf das (gewünschte) Mitarbeiterverhalten zu konzentrieren.
  • Sie widmen ihrer Unternehmenskultur viel Aufmerksamkeit: Gute Change Kommunikation zeichnet sich darin aus, dass sie sich (bereits im Vorfeld) mit den Auswirkungen des Change auf die Mitarbeiter auseinandersetzt.
  • Change Management und Change Communication gehen von Anfang an Hand in Hand: Es gibt sie immer noch, die Change Manager, die erst nach der Kommunikation rufen, wenn der Prozess stockt und Probleme auftreten. Bei den erfolgreich durch den Change navigierenden bzw. kommunizierenden Unternehmen ist die Interne Kommunikation von Anfang an im Boot – also dann, wenn sich der Grund für die Veränderung, ob Bedrohung oder Gelegenheit, ergibt.
  • Social Media sind gut, Messbarkeit ist besser: Positive Auswirkungen von Social Media Tools im Veränderungsprozess sehen erfreulich viele Unternehmen. Was die Spreu vom Weizen trennt: Die richtig guten Unternehmen messen auch, wie effektiv diese sind.
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27/01/15 Allgemein

Gelesen, erlebt, bedacht

In meinem Blog beschäftige ich mich mit Themen, die mich bewegen, Menschen, die mich beeindrucken, Orten, die mich inspirieren… Unregelmäßig, subjektiv und teils sogar persönlich. Ich freue mich auf Kommentare und Gespräche an dieser Stelle!

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Gelesen, erlebt, bedacht
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