04/05/16 Allgemein , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications , Veranstaltungen und Netzwerke # , , , , , ,

„Hello from the other side“: So war’s auf der 17. Tagung Interne Kommunikation

"Wir haben nicht die passende Unternehmenskultur"? Dann nix wie ran!

„Wir haben nicht die passende Unternehmenskultur“? Dann nix wie ran!

Am 17. und 18. April veranstaltete die SCM bereits zum 17. Mal die Tagung Interne Kommunikation in Düsseldorf – diesmal unter dem schönen Titel „Hello from the other side“, denn die Betonung lag auf den Herausforderungen, die unsere zunehmend dezentrale, flexible und mobile Arbeitswelt an Interne Kommunikatoren stellt.

Ich konnte viel mitnehmen aus dieser Veranstaltung: spannende und ehrliche Gespräche mit Verantwortlichen, einige sehr aufschlussreiche Einsichten in Auf- und Umbauarbeiten der Kommunikationsabteilungen unter teils turbulenten Umständen und ein Gefühl für aktuelle Trends in der Internen Kommunikation. Für mich kristallisierten sich dabei ein paar Entwicklungen heraus:

Pragmatismus schlägt Idealismus. Wenn schon social, dann auf eigenen Plattformen.

Die Tagungsteilnehmer durften unterschiedliche Einführungs- und „Upgrade“-Szenarien der Internen Kommunikation aus nächster Nähe miterleben. Beeindruckend fand ich die Stringenz, mit der die Lufthansa ihre interne Kommunikationswelt „One“ aufbaut: Getrieben von der Erkenntnis, dass Lufthanseaten am ehesten mobil erreichbar sind, wird die gesamte interne Medienwelt umgebaut. Aus einem Wust an Magazinen, Newslettern etc. (120.000 Mitarbeiter, über 140 Nationalitäten – ich möchte mir das frühere babylonische Portfolio kaum vorstellen) entsteht ein crossmedialer Mix, bei dem „Mobile first“ den Weg vorgibt: Innerhalb weniger Monate konnte die Gesellschaft bereits 15 Prozent der Mitarbeiter überzeugen, sich die Lufthansa-App herunterzuladen, Tendenz flott steigend. Vermeintliche „Spielereien“ wie eine Selfie-App, mit der man sich in Magazin-Titel etc. einbauen konnte, wurden dabei klug als Trigger eingesetzt. Überhaupt, das Papier-Magazin: Noch bleibt es bestehen und dient auch als Themenlieferant für Diskussionen im Social Intranet. Dadurch, dass alle Medien mittlerweile zentral koordiniert werden (Content Marketing und Curation at its best auf den ersten Blick), ist das Magazin erkennbar der teuerste Posten im Medienmix. Das Social Intranet muss für die Lufthansa, und dies war eine branchenübergreifende, wiederkehrende Erkenntnis, noch aus einem anderen Grund unbedingt attraktiv sein: zu groß und aktiv wurden die selbstinitiierten Facebook-Gruppen der Lufthanseaten auf Facebook – außerhalb des Einflusses des Unternehmens. Matthias Eberle (Head of Communications der Eurowings Group) ging angenehm offen mit den Versäumnissen der Vergangenheit um („die Piloten als Zielgruppe waren lange Zeit für die offizielle Unternehmenskommunikation nicht mehr ansprechbar“) und zeigte einen (mich) überzeugenden Weg auf, wie Inhalte so nah an den Mitarbeitern gestaltet werden können, dass die Unternehmensapp auf dem eigenen Smartphone als Service, nicht als Grenzüberschreitung erlebt wird.

Dynamik schlägt Größe. Wer kommuniziert, führt.

Im Studium lernte und belächelte ich die Phrase „Power of the pen“ (hieß in dem Zusammenhang: Wer sich mit dem Edding ans Flipchart stellt, kann die Diskussion modetrieren oder leiten,je nach Intention). Aber, und da verbinden sich Pragmatismus und Strategie: Geschwindigkeit und Handlungsfähigkeit setzen die Unternehmens-„Etikette“ häufig außer Kraft. So berichtete Olivia Patzelt vom Getriebehersteller Getrag, wie der Impuls zur Professionalisierug der Unternehmenskommunikation von einer „kommunikativen Notlage“ (Gerüchte mit wirtschaftlicher Sprengkraft, zu deren Entkräftung keine Ansprechpartner im Haus waren) ausging, eben diese junge Unternehmenskommunikation aber intern den kommunikatiiven Lead nach der Übernahme durch die weitaus größere Magna-Gruppe übernehmen konnte. Ähnlich interessant  der Fall von Flixbus-Mein Fernbus: Bei den beiden ehemaligen Konkurrenzunternehmen, deren früherer Start-Up-Spirit sich scheinbar über den spannenden Wettbewerb in einem neu entstehenden Markt lange hielt, scheint mit der Fusion erstmal „die Luft raus“ zu sein – worüber definiert sich die eigene Identität, wenn man plötzlich mit dem früheren Feind im Bett liegt? Nach der sehr findigen Internen Kommunikation der ersten Jahre, die mit geringen Ressourcen und guten Ideen mitwuchs, ergibt sich hier plötzlich eine deutlich größere Baustelle: in einem überregionalen, dezentralen Unternehmen mit vielen externen Partnern (Busfahrer) einen gemeinsamen Spirit schaffen. Ein sehr gelungenes Beispiel dafür zeigte der Immobilienkonzern Vivawest, der mit dem Tagungspartner Deekeling Arndt Advisors Mitarbeiter die Identität (den aus Wohnmaterialien gestalteten Schriftzug) ganz wörtlich bilden ließen – eine scheinbar banale Idee, genial ausgeführt.

Kultur isst Strategie zum Frühstück. Weil man sie lässt.

„Wir haben nicht die passende Kultur dafür“. Ein Satz, den ich gewohnt bin zu hören und zu begegnen, allerdings von Geschäftsführern, Führungsfräften, Mitarbeitern jenseits der Kommunikation, wenn es beispielsweise darum geht, das Intranet „sozialer“ zu gestalten. Ein wenig erschreckt hat mich (und dem einen oder anderen Gespräch nach auch andere Teilnehmer), wie weit diese Einstellung auch unter IK-Verantwortlichen immer noch verbreitet ist. Denn das mag ja absolut so sein – aber wer, wenn nicht wir, sollte sich auf die Fahnen schreiben, die Unternehmenskultur zu ändern?

Ich habe zwei Lieblingsdefinitionen von Unternehmenskultur, die es wohl beide so nicht in die Fachliteratur schafften: „Kultur ist, was passiert, wenn der Chef den Raum verlässt“, und, noch praxistauglicher: „Kultur ist, wie man Dinge regelt.“ Unternehmenskultur manifestiert sich ganz überwiegend im Verhalten (und den zugrunde liegenden Werten und Überzeugungen) der Mannschaft. Und Kommunikation, nach innen und außen, ist eine sehr wahrnehm- und änderbare Komponente dieses Verhaltens: Wie gehen wir mit Wissen, Ideen, Kritik um? Welches Verhalten wird gefördert, welches eher sanktioniert? Wie werden wir zu dem Unternehmen, das wir sein möchten oder sein müssen? Das alles können Interne Kommunikatoren maßgeblich beeinflussen – wenn sie Gestaltungswillen, Weitblick und gern auch ein bisschen frustrationstoleranten Idealismus mitbringen. Passende Einstiegsszenarien gab es sowohl aus Unternehmenssicht (Schäffler) als auch durch die Beratungsbrille von Hirschtec. Hier wurde viel „Soft Launch“ gezeigt (also eine schrittweise Zuschaltung von Social Features in ein bestehendes 1.0-iges Intranet), was meiner Erfahrung nach wunderbar funktionieren kann in Unternehmenskulturen, in denen Vertrauen in die Sozialkompetenz und Loyalität (nicht nur top-down!) erst aufgebaut und demonstriert werden muss. Was auf der Tagung eher hintergründig, aber wahrnehmbar, mitlief: Ohne eine überzeugte Führungsmannschaft, die auch den unternehmerischen Sinn dieses „Social-Gedöns“ vermitteln kann, geht nichts. Wohlgemerkt: „Strategisch führend“ muss nicht „Führend in der Feldkompetenz Social Media“ heißen. Ein schönes Beispiel dafür, dass Führungskräfte sich keinen Zacken oder der Krone brechen, wenn sie sich von Digital Natives auf dem Weg ins digitale „Neuland“ unterstützen lassen, ist das Reverse Mentoring-Programm von Bosch.

In a nutshell: Ich verließ die Tagung Interne Kommunikation mit zwei klingenden Fragen im Kopf – der Schneewittchenfrage „dürfen sich meine Inhalte auf dein privates Smartphone laden?“ und der Gretchenfrage „wie hast du’s mit dem Gestaltungswillen?“. Anhand dieser Fragen beiden wird sich in Zukunft gut über Erfolg oder Misserfolg der Internen Kommunikation diskutieren lassen.

 

 

 

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23/03/16 Coaching , Digitalisierung , Führung , Studie , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications , Veränderungskommunikation/Change Communications , Workshops

Von Führung, Fröschen und Vogel-Strauß-Effekten: Warum ich den Begriff „Digitale Transformation“ meide

Was hat die deutsche Wirtschaft mit kochenden Fröschen gemein? Ich fürchte, eine ganze Menge. Auf der einen Seite stehen wir nach wie vor hervorragend da (Exportweltmeister etc.), auf der anderen Seite scheinen Unternehmen hierzulande einen riesigen Entwicklungssprung zu verpassen – eine Studie nach der anderen belegt, wie innovationsfeindlich, risikoscheu und führungsschwach das Land der Dichter, Denker und Ingenieure geworden ist. Manche mögen das als Panikmache oder ABM für Berater abtun. Aber kommen wir so billig aus der Nummer raus?

Phasen großer Veränderungen – echte gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche Umwälzungen, keine Projektchen – brauchen Leit- und Identifikationsfiguren. In Unternehmen erlebe ich aber in den letzten Jahren verstärkt Führungskräfte, die sich eher nach einem Sandhaufen für ihren Kopf zu sehnen scheinen. Wenn ich lese, dass Mitarbeiter ihren Firmen digital überlegen sind, frage ich mich weniger, ob Führungskräfte plötzlich alle inkompetent sind (auch, wenn sich Gunter Duecks Rant zu „Mehr vom Gleichen“ herrlich pointiert liest), sondern eher: Was genau hemmt sie?

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07/03/16 Allgemein , Veranstaltungen und Netzwerke , Vergnügliches # ,

TEDx St. Georg: Innovation aus der Klinik

Leicht soll sie sein. Nicht die Yoghurette, sondern der Kuss der Muse, die Inspiration, die Innovation, die gute Tat – das war für mich die Quintessenz meines ersten TEDx-Events, das am 27. Februar unter dem Titel „Transplant Inspiration“ bezeichnenderweise auf dem Gelände der Asklepios-Klinik in St. Georg stattfand. In meinem alten Kiez (jaja, einst wohnte ich über ‚1000 Töpfe‘ in einer WG mit einem Schill-Wähler, aber lassen wir die grässlichen Geschichten aus der Vergangenheit) traf sich ein freundliches Völkchen, das positiv gestimmt antrat und strahlend vor Inspiration ging – so mein Eindruck. In der konferenzgespickten Endfebruarwoche (hallo, es war ein Tag mehr als sonst, kein Extra-Monat? Social Media Week, Online Marketing Rockstars…) war diese meine liebste. Es scheint, ich bin die Frau der überschaubaren Eventgröße. Aber ein paar Worte zu meinen Highlights dieses TED-Ablegers: Continue reading

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19/10/15 Unternehmenskommunikation/Corporate Communications , Veränderungskommunikation/Change Communications # , , , , , , ,

Nachhaltigkeit und Verantwortung in Unternehmen – Reine Rhetorik oder smarte Strategie?

Nachhaltigkeit und Verantwortung in Unternehmen – Reine Rhetorik oder smarte Strategie?

Corporate Responsibility gehört zu den Themen, die mich seit dem Studium interessieren, mit denen ich aber beruflich erstaunlich wenige Berührungspunkte habe. Entsprechend freue ich mich jedes Mal, wenn ich Menschen treffe, die die Professionalisierung nachhaltigen unternehmerischen Handelns vorantreiben. Mit Niels Christiansen kam ich auf dem Beachcamp in Sankt Peter Ording ins Gespräch und freue mich, dass er mir heute noch einmal in Ruhe einige Fragen beantwortet.

 

Niels, gemeinsam mit deiner Geschäftspartnerin Ting Lee leitest du die Nachhaltigkeitsberatung sustaineration – was ist eure Mission?

Schon im Studium hat uns gestört, wie die Wirtschaft in weiten Teilen arbeitet. Uns treibt die Frage um, wie sich die Lebensgrundlage für zukünftige Generationen aufrechterhalten lässt. Continue reading

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21/09/15 Allgemein , Veränderungskommunikation/Change Communications , Veranstaltungen und Netzwerke , Vergnügliches # , , ,

Netzwerken im Norden: Beachcamp SPO

Netzwerken im Norden: Beachcamp SPO

[tltr]: Ein Barcamp, wie’s sein sollte – familiär, lehrreich, anregend. Und #bcspo16 ist fest eingeplant.

Beachcamp in Sankt Peter-Ording: Wieso dieses Barcamp?

Die Tage werden kürzer, die Regenfäden länger, die Branchen-Meet-Ups schießen wie die Pilze aus dem Boden. Was lohnt sich wohl für mich, frisch selbstständig und neue Wurzeln schlagend im Norden, fragte ich mich? Der Kommunikationskongress in Berlin? Zu teuer, zu unpersönlich, zu selbstverliebt und old-fashioned (unbedingt lesenswert: Uwe Knaus‘ sanft den Zaunpfahl schwingende Froschallegorie). Aber da war ja dieses „Beachcamp“-Barcamp in Sankt Peter-Ording vom 17. bis zum 19. September – klang direkt interessant, aber würde ich dort etwas mitnehmen oder gar beitragen können? Da war nur ein Gefühl, das sagte: „Meld‘ sich an, zum Thema „Metropole trifft Meer“ kommen sicher keine schlechten, langweiligen Menschen“. Mein Bauchgefühl lag nicht daneben.

Einsichten, Außen- [die]: Wissens- und Schützenswertes an der Nordsee

Der Mix an Kompetenzen, Interessen und persönlichen Hintergründen machte dieses Barcamp so außergewöhnlich. Da wurde auch schonmal die Typisierung von Denk- und Arbeitsweisen durch den Medienwissenschaftler von einer Medizinerin um physiologische Fakten ergänzt. Konvergentes und divergentes Denken lösen sich idealerweise also ab, damit’s auch mit der Verdauung klappt. Danke, Uli und Natascha.

Über die Menschen, die auf der Halbinsel Eiderstedt leben, ob seit Generationen oder seit kurzem, und darüber was sie bewegt, habe ich viel erfahren. Damit hat sich nicht nur die Weite des Horizonts hinter dem Deich, sondern auch in meinem Kopf in SPO ein wenig erweitert. Vom Strukturwandel, von den Herausforderungen für den Naturschutz wusste ich wenig. Über die Zukunft des Tourismus hätte ich gern noc mehr erfahren (gut, dass das Beachcamp 2016 fest eingeplant ist). Ich weiß jetzt zum Beispiel, dass der Vogel mit den roten Oberschenkeln Rotschenkel heißt und ein Austernfischer ein Vogel ist und kein Mensch. Wie sehr Plastik auch unsere heimischen Küsten (sichtbar und unsichtbar) verwüstet, war mir nicht klar, aber die Bilder von Hallig Hooge nach dem Sturm erinnerten sehr an Mülldeponien. Und Katzenhaie, Schweinswale, Norseeaustern und Eiderstedter Kaviar möchte ich alle noch selbst kennenlernen.

Einsichten, Innen- [die]: Gründer, Geist und Innovation

Sessions auf Barcamps sind selten Frontalberieselung, sondern eher Diskussionsansätze, Inspiration und Schnellschüsse. Das könnte in Labern ausarten – tat es hier aber nicht. Auf dem Beachcamp wurde viel reflektiert, Meinungsbilder zu Ideen erstellt und Tipps ausgetauscht. Zwei Themen, die sich durchzogen und auch noch weitergearbeitet haben in mir: Konzern/Unternehmen vs. Selbstständigkeit/liquide Verbindungen: Hier trafen Menschen, die es aus Unternehmen „rausgetrieben“ hat, die hier (Wissens-)Wachstum und Lebensqualität vermisst haben, auf  Start-Up-Geprägte, die bewusst in Konzerne gegangen sind, um das „große Rad“ zu drehen. Für mich hat sich hier noch einmal ganz konkret gezeigt, dass Unternehmen in puncto Arbeitsqualität um Einiges offener, flexibler und schneller werden müssen, um für Quer- und Vordenker attraktiv zu bleiben. Und: Nach Jahren des jagenden Arbeitens bin ich jetzt eher eine Sammlerin, also offener im Blick, ausdauernder im Lernen. Das tut gut und trägt hoffentlich andauernd Früchte. Es müssen ja nicht immer Preisenbeeren sein.

Das zweite Thema, das mir noch näher war, als ich anfangs glaubte: Wie und wann gründen? Hängen geblieben sind bei mir der Aufruf „nicht zu viel denken, sondern machen!“ an die Noch-Überleger und der Tipp „sich selbst treu bleiben und auf Kunden setzen, bei denen das Bauchgefühl nicht rebelliert“ – beides Dinge, die ich intuitiv selbst gemacht habe bzw. die sich momentan als richtig bestätigen. Trotzdem mache ich mir Gedanken, ob „Scheitern“ nicht aktuell verniedlicht wird, als unerwünschte Nebenwirkung beim Abriss des bösen deutschen Stigmas sozusagen (wer’s noch nicht kennt: Christian Lindner vor wenigen Monaten dazu im Deutschen Bundestag).

Aussicht [die]: Nettes Netzwerk

„Die interessantesten Themen ergeben sich auf den meisten Konferenzen zwischen den offiziellen Vorträgen“, so ähnlich zumindest erklärte Inga Wiele zu Beginn des Beachcamps Entstehung und Erfolg von Barcamps her. In SPO waren die Übergänge zwischen dem Davor, Währenddessen und Danach angenehm fließend. Entsprechend zuversichtlich bin ich, dass sich einige der frischen Bekanntschaften verstetigen werden. Auf eine Wiederholung im nächsten Jahr haben wir alle gedrängt und vieles spricht dafür, dass es #bcspo16 tatsächlich geben wird.

Was bleibt: Die ultimative Lobhudelei

Allen Sponsoren, zum Beispiel dem Beach Motel und dem StrandGut: Danke! Bei Pasquale (das ist der immer gut besuchte Italiener kurz vor der Brücke im Bad) werde ich öfter einkehren, nachdem er uns tagelang satt und glücklich gefüttert hat, und das Gästehaus am Nordsee-Internat ist ein Geheimtipp für preiswerte und dafür echt gute Unterkunft. Inga und Christian: Ihr seid ne Wucht!

 

 

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Sketchnotes-Workshop mit Ralf Appelt (www.sketchnotes.de) als Einstieg: Entdecke dein neues Ich (blind gezeichnet von – noch – fremden „Baristas“).

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Jennifer Timmrott macht Schönes aus Treibgut (www.sinn-und-freude.de) und engagiert sich gegen Plaktik an der Küste. Ziemlich aufrüttelnd, was sie uns zeigte und mitbrachte.

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Mit Inga Momsen (www.ingamomsen.de) wurden wir kreativ und führten einen Dialog mit Räumen. Dieser Raumabdruck gehört NICHT zu einem Elefanten!

 

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Nicht nur Köpfchen, sondern auch Herzblut: Die Veranstalter haben richtig geackert im Vorfeld und an alles gedacht. Ein echtes Schlüsselerlebnis in Sachen Barcamp 😉

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Inga und Ingas Mann (#runninggag). Danke Inga und Christian Wiele und Tim Clausen für Orga, Input, Kümmern…

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Entscheidungen über Entscheidungen… „Bei Lutz“ ging’s uns trotz rauchender Köpfe richtig gut!

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14/09/15 Linktipps , Social Media

#bloggerfuerfluechtlinge: Mit Gefühl, Mit Denken, Mit Machen

Die Flüchtlingskrise stellt die Welt aktuell vor eine humanitäre Herausforderung, wie ich sie mir noch vor einigen Monaten nicht hätte vorstellen können . Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich nicht nur für diejenigen, die gerade auf der Suche nach Sicherheit und Perspektiven zu uns fliehen, sondern auch für mich selbst und mein direktes Umfeld JETZT entscheidet, in was für einer Gesellschaft wir alt und grau werden.

Habe ich schon einmal erwähnt, wie froh ich bin, in Hamburg zu leben? Mit Lokalpatriotismus (der kleinen Cousine des Nationalismus imho) habe ich wenig am Hut, aber zu sehen, wie hier auf eine Weltoffenheit gebaut wird, was für ein Gemeinsinn entsteht, wie klar sich mein ganzes Umfeld gegen jede Form von Rassismus positioniert und vor allem mit anpackt, bewegt mich sehr und gibt vor mir selbst die Zuversicht, dass eine Spaltung dieser Gesellschaft nicht bevorsteht. Die Aktion #bloggerfuerfluechtlinge (Blogger für Flüchtlinge) unterstütze ich gern; Adressen wie die Kleiderkammer in den Messehallen und andere lokale Unterstützungsmöglichkeiten in Hamburg sind hier bekannt und organisieren sich insbesondere über Facebook tagesaktuell. Meine absolute Hochachtung gilt denjenigen, die momentan ihr Arbeits- und Privatleben um ihren ehrenamtlichen Einsatz herum organisieren – das mus ich umso deutlicher sagen, als ich selbst viel zu wenig mache momentan.

Aber neben diesem Kokon der Menschlichkeit, in dem ich mich problemlos fast ausschließlich bewegen könnte, gibt es echte Paralleluniversen, die mir wirklich Angst machen. Insbesondere auf Facebook kann man seine geistige Gesundheit riskieren, wenn man sich durch die Seiten der „Asylkritiker-nicht-Nazis“ arbeitet – Nährschleim für Verschwörungstheoretiker, kleine und große Nazis, in ihrer großen deutschen Kultur (Biertrinken, Grölen, Fahnenschwenken und Schweinefleischessen – jo, unbedingt schützenswert, was diese Spezis als kulturelle Eckpfeiler ansehen…) bedrohte Kleingeister. Ich habe aufgegeben, diese Drecksställe Facebook zu melden (ca. 40-50 eindeutig rassistische, gewaltverherrlichender und zu Gewalt motivierender und hetzender Seiten gemeldet – nicht eine wurde von Facebook als solche anerkannt); Strafanzeigen scheinen das einzig realistische Mittel zu sein.

So jämmerlich und verachtenswürdig ich die ganzen Superegoismen in ihrem „Und-wer-kümmert-sich-um-mich“-Kokon finde (eindeutiges Erkennungszeichen: Obdachlose gegen Flüchtlinge ausspielen, sich aber offensichtlich noch NIE um irgendeinen Schwachen außer sich selbst gekümmert haben) – für eine große Gruppe fehlt mir jedes Verständnis: Die vielen noch lebenden Deutschen mit eigener Fluchtgeschichte und Menschen, die selbst mit Erzählungen über Flucht und Not aufgewachsen sind und trotzdem meinen, jetzt ihre Pfründe gegenüber fliehenden Menschen verteidigen zu müssen. Ich mag rational wissen, dass selbst eigene Erfahrung nicht zwangsläufig zu Empathie führt. Nachvollziehen kann ich solch emotionale Beschränktheit jedoch nicht.

Deswegen habe ich mich sehr gefreut über den Beitrag von Carline Mohr auf ihrem Mohrenpost-Blog: Ihr Papa, ein älterer Herr mit sehr klarem Verstand, heißt Flüchtlinge Willkommen und erklärt, warum dies einfach richtig ist. Ein innerer Kompass, den ich gern hunderttausendfach vervielfältigt an verwirrte Seelen in allen Ecken dieser Republik senden würde.

Jede und jeder kann etwas tun: Spenden, helfen, klare Kante zeigen. Aber vor allem: Sich überlegen, in was für einem Gemeinwesen wir leben wollen. Denn Solidarität und Empathie gibt es nicht wahlweise für „die“ oder „uns“, sondern nur für alle.

 

 

 

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27/07/15 Allgemein , Social Media

Von Authentizität, Aufregung und Anstand: Zur Diskussionskultur in den Medien

Die letzten Wochen waren, sozialmedial betrachtet, ein ziemliches Fiasko. Angefangen bei #merkelstreichelt über Dieter Nuhrs Griechenwitz bis hin zu Denkverboten für Monica Lierhaus und tiefrechten Drohungen an Sascha Lobo – das Land der Dichter und Denker erschien mir in letzter Zeit eher wie die Heimstatt der Schreihälse und Hetzer. Bei mir löste diese Stimmung erst großes Unwohlsein und dann Rückzugstendenzen aus Facebook und Twitter aus; ich habe mich aller Diskussionen enthalten und mich nur noch zu Flauschthemen geäußert. Mit ein wenig Abstand möchte ich aber dennoch versuchen, ein paar Gedanken dazu zu ordnen.

Die Renaissance des Shitstorms

War es 2013 oder erst 2014, als ich in Workshops, privaten Gesprächen etc. selbstbewusst und überzeugt verkündete, der Begriff „Shitstorm“ hätte seinen Zenith überschritten und mittlerweile könnten Unternehmen, Promis und Privatpersonen Empörungswellen im Netz differenzierter betrachten und einordnen? Egal – ich lag falsch. Continue reading

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28/05/15 Allgemein , Linktipps , Studie , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications # , , , ,

Abschied vom Mittelmaß: Studie zu Kommunikation im Mittelstand

Abschied vom Mittelmaß: Studie zu Kommunikation im Mittelstand

Ganz frisch und absolut lesenswert ist die Studie zur Mittelstandskommunikation von Fink & Fuchs PR, dem Zerfaß-Institut an der Uni Leipzig und dem Magazin Presseprecher. Sie schließt insofern eine wirkliche Lücke in der Forschung, da gerade der Mittelstand – zu dem 99,6 Prozent der deutschen Wirtschaft und 60 Prozent aller Arbeitsplätze im Land gehören – üblicherweise in den Studien zur Kommunikation höchstens eine Nebenrolle spielt. In der aktuellen Studie werden teilweise die Aussagen von Mittelständlern und Großunternehmen gegenüber gestellt. Bemerkenswert: Fast die Hälfte aller Teilnehmer der Studie wurden von den Autoren anhand ihrer qualitativen und quantitativen Marker als Großunternehmen definiert, sehen sich aber selbst als Mittelständler an – meiner Einschätzung nach ist dies weniger eine Frage der statistischen Erbsenzählerei, sondern vielmehr eine Ausprägung der Unternehmenskultur, die häufig nicht mit der wirtschaftlichen Expansion mitgeht (was durchaus Vorteile haben kann, aber dazu später). Ein weiterer „Kunstgriff“ der Autoren, den ich für sehr smart halte: Sie haben Fachtermini wie „PR“ und „Marketing“ vermieden und allgemein nach „Kommunikationsarbeit“ gefragt. Angesichts der Tatsache, dass gerade bei den kleineren Mittelständlern überwiegend die Geschäftsführung die Kommunikation „nebenbei“ miterledigt und auch sonst klare Zuständigkeiten und Abgrenzungen eher rar sind, entsteht so sicher ein vollständigeres Bild.

Rückgrat der deutschen Wirtschaft: 99,6 Prozent aller Unternehmen der Privatwirtschaft gehören zum Mittelstand. Er stellt auch 60 Prozent aller Arbeitsplätze. (Bild: jarts/photocase)

Rückgrat der deutschen Wirtschaft: 99,6 Prozent aller Unternehmen der Privatwirtschaft gehören zum Mittelstand. Er stellt auch 60 Prozent aller Arbeitsplätze. (Bild: jarts/photocase)

Meine persönlichen „A-Has“, „War-Klars“ und „Fragezeichen“:

  • Am wenigsten überrascht mich, dass die Diskrepanz zwischen der theoretisch zugeschriebenen Bedeutung professioneller Kommunikation und ihrer tatsächlichen Rolle nach wie vor enorm ist. Dies deckt sich sowohl mit früheren Studien als auch mit meiner erlebten Wirklichkeit der letzten Jahre. Ein Viertel aller Befragten gab an, dass ihre Chefs den Sinn von Unternehmenskommunikation nicht kennen. Budgets und personelle Ressourcen verfestigen diese erzwungene „Zahnlosigkeit“: Ein Drittel aller Mittelständler lässt noch nicht einmal eine Person sich ausschließlich mit Kommunikationsaufgaben beschäftigen, über 40 Prozent hat kein festes Budget für Kommunikationsaufgaben. Angesichts dieser Zahlen ist eine verschriftlichte Kommunikationsstrategie bei einem Drittel der Befragten schon fast wieder bemerkenswert – wer erstellt diese Strategien, und wer arbeitet sie ab?
  • Dabei lässt sich recht schnell eine positive Dynamik erkennen: Mit festen Verantwortlichkeiten steigt die interne Akzeptanz für Kommunikationsarbeit; sobald Kommunikationsstrategien etabliert sind, auch die Zufriedenheit mit den Ergebnissen – Kommunikation wird als Werttreiber akzeptiert. Das deckt sich mit den Ergebnissen früherer Studien, beispielsweise der internationalen Längsschnittstudie von Towers Watson, die ich hier vor einigen Monaten besprochen habe.
  • Als wichtigstes Ziel der Kommunikation wird erwartbar Vertriebsunterstützung (90 Prozent) angesehen. Für mich positiv erstaunlich: PR-Ziele („Reputation, Image und Vertrauen untersützen“, „Langfristige Beziehungen aufbauen“) schrappen daran nur knapp vorbei. Gleichzeitig werden „Kritik vorbeugen und Krisen bewältigen“ nur von weniger als 40 Prozent als Ziel angesehen. Woran liegt’s? Werden hier die Handlungsspielräume, die Kommunikation eröffnet, massiv unterschätzt?
  • Zweimal hingucken musste ich bei den beschriebenen Herausforderungen für die Zukunft: Nur etwa 30 Prozent sehen die Digitalisierung von Gesellschaft und Unternehmen als bedeutend an. Dies deckt sich leider mit den beunruhigenden Ergebnissen z.B. des Digital Readiness Index, der deutsche Unternehmen im weltweiten Vergleich unterdurchschnittlich gut aufgestellt sieht. Den Umgang mit Veränderungen im Unternehmen sehen nur gut 40 Prozent der Mittelständler als Herausforderung. Interessant: Großunternehmen schätzen diesen Punkt deutlich höher ein, machen sich gleichzeitig aber weniger Sorgen um die Akzeptanz ihres unternehmerischen Handelns als der Mittelstand.

Warum also glaubt der Mittelstand eher als die „Großen“, dass dieses Verständnis wichtig ist? Ich führe das auf die kürzeren Wege und geringere Distanz imMittelstand zurück: Kommunikation wird als sehr dialogorientiert verstanden, die Geschäftsführung als zentraler Wert-Vermittler gesehen und daraus ein direkter Zusammenhang zur Führungsfähigkeit der Führungskräfte abgeleitet. Der Mittelstand mag weniger (und angesichts der Ressourcen mutmaßlich qualitativ seltener angemessene) Mitarbeitermagazine, Intranets etc. haben. Dafür lebt der „Flurfunk“ nicht nur im Untergrund. Hier liegt meiner Meinung nach eine fette Chance für alle, die ihre Kommunikation jetzt ausbauen und professionalisieren wollen: Sie vermeiden den Umweg über hochglänzende Verlautbarungskommunikation, den viele Großunternehmen lange gingen und sich dabei immer mehr von „ihren Leuten“ entfremdet haben. Statt dessen können sie ihre Strukturen direkt auf kurze Wege, Austausch und Flexibilität anlegen und ihre Führungskräftekommunikation stärken.

Entscheidend wird sein, dass sie dies strategisch statt aktionistisch angehen. Es ist ok, dass die Kommunikation sich ihren Platz vielerorts noch erkämpfen muss – aber gebt ihr dafür Raum und Ressourcen, damit die Voraussetzungen ebenso professionell sind wie für Produktentwickler, Vertriebler, Personaler… und eben alle, die  Verantwortung für den Unternehmenserfolg tragen!

 

 

 

 

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26/05/15 Blogparade , Social Media , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications , Vergnügliches

Fruchtbar statt furchtbar: Chancen für das Reputationsmanagement in Social Media

Es gibt Themen, die lassen sich sowohl aus der Frosch- als auch aus der Vogelperspektive wunderbar vielfältig betrachten. Reputation Management ist ein solch weites Feld, auf das hundert Experten hundert verschiedene Sichtweisen haben werden – insofern eignet es sich hervorragend für eine Blogparade, die Claudia Hilker initiiert hat und zu der ich gern einen Artikel beitrage.

Gabler definiert Reputationsmanagement schön kurz und passend als „Planung, Aufbau, Pflege, Steuerung und Kontrolle des Rufs einer Organisation gegenüber allen relevanten Stakeholdern“. Alles sehr aktiv und konstruktiv also. Im Zusammenhang mit der Digitalisierung, insbesondere der Kommunikation von Unternehmen oder Organisationen in Social Media, lag der Fokus beim Thema Reputationsmanagement in den letzten Jahren für meinen Geschmack jedoch viel zu sehr auf „Schutz, Schadensbegrenzung, Bangen und Hoffen auf das Beste“ – also sehr passiv und defensiv. Das ist schade. Denn so professionell und hilfreich es ist, sich ernsthaft VOR dem Launch neuer Kanäle mit möglichen Krisenszenarien, Eskalationsmechanismen und vor allem regelmäßigem Monitoring auseinanderzusetzen und hier Regeln, Prozesse und Zuständigkeiten zu etablieren, so sehr sollten sich alle alle Kommunikatoren über neue Chancen freuen und zielgerichtet darauf hinarbeiten Continue reading

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20/05/15 Allgemein

Videoreihe zu (nicht nur) Gründerthemen: Backyard TV

Nextmedia Hamburg, die „Standortinitiative der Hamburger Digital- und Medienwirtschaft“, hat eine sehr schöne Videoreihe produziert: Backyard TV nimmt sich in bislang vier Beiträgen mit sehr interessanten Persönlichkeiten und durchgehender Erzählweise (ich mag den ollen Klappstuhl) Branchen- und Gründerthemen an.

Dabei ist auch eines meiner aktuellen Lieblingthemen: „Schöner Scheitern – Müssen wir das Scheitern erst noch lernen?“

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20/05/15 Bücher , Literatur etc. # ,

Crowdfunding mal anders: Wie die Community einer Familie in Not hilft

Crowdfunding mal anders: Wie die Community einer Familie in Not hilft

Es gibt Phasen, in denen ich persönlich hauptsächlich genervt bin von Social Networks, insbesondere von Facebook – die ganze Aufregungsmaschinerie, der Drang, sich möglichst schnell möglichst undifferenzierte Meinungen zu bilden – gerade, wenn Schlimmes passiert auf der Welt, nehme ich mir gern (kurze) Pausen, um der Zynismusfalle zu entgehen.

Und dann passieren Dinge, die sich kein Storytelling-Experte besser hätte ausdenken können: Menschen helfen (fremden) Menschen in Not. Ein vor neun Jahren in Eigenverlag veröffentlichter Roman ist heute auf Platz zwei der Amazon-Charts geschnellt; gekauft von Menschen, die die Familie des schwer erkrankten Autors in einer grauenhaften Situation finanziell unterstützen möchten (die Geschichte im Detail auf Facebook). Auf Facebook wurde der Aufruf seiner Frau innerhalb der ersten 21 Stunden fast 2.800 mal geshared, auf Twitter ist #einbuchfürkai ein Selbstläufer und die klassischen Medien springen auch bereits auf den Zug auf.

Ich habe von Kai-Eric bis gestern noch nie gehört, muss ich zugeben. Und höchst wahrscheinlich hätte ich entsprechend auch kein Geld gespendet, auch das gebe ich gern zu. Aber ein Buch zu kaufen fällt einer Leseratte wie mir nie schwer und „Willkommen im Meer“ klingt ohnehin spannend. Diese Welle der Solidarität mitzureiten fühlt sich also persönlich gut an und ist das perfekte Gegengift gegen aufkommenden Facebook-Zynismus.

Hier wird es dann demnächst eine ehrliche Buchrezension geben. Dem Autor und seiner Familie wünsche ich so viel mehr Gutes als „nur“ den finanziellen Puffer, den sie hoffentlich durch diese tolle Aktion im SOZIALEN Netzwerk bekommen.

"Willkommen im Meer": Von einer Welle der Solidarität ganz oben auf die Bestseller-Listen gespült.

„Willkommen im Meer“: Von einer Welle der Solidarität ganz oben auf die Bestseller-Listen gespült.

 

 

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15/04/15 Bücher , Unternehmenskommunikation/Corporate Communications , Veränderungskommunikation/Change Communications # ,

Führung und Digitalisierung: Buchrezension „Management by Internet“, Willms Buhse

Führung und Digitalisierung: Buchrezension „Management by Internet“, Willms Buhse

Die nächsten Wochen sind sehr geprägt von „workshoppen und geworkshoppt werden“ – da verlangt mein Geist dieser Tage etwas fachlichen Input zu anderen Themen und mein Körper bat um Powerpoint-Pause und Sonne auf dem Balkon.

So konnte ich heute endlich „Beratung ohne Ratschlag“ von Sonja Radatz und „Management by Internet“ (Untertitel: Neue Führungsmodelle für Unternehmen in Zeiten digitaler Transformation) von Dr. Willms Buhse auslesen. Letzteres kommt jetzt auf den Seziertisch und, um das vorwegzunehmen: Es ist „a schöne Leich‘ “ Continue reading

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Gelesen, erlebt, bedacht
In meinem Blog beschäftige ich mich mit Themen, die mich bewegen, Menschen, die mich beeindrucken, Orten, die mich inspirieren… Unregelmäßig, subjektiv und teils sogar persönlich. Ich freue mich auf Kommentare und Gespräche an dieser Stelle!
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